Die
Vorsorgebereitschaft der Deutschen leidet unter der Euro-Krise – die
Währungsnostalgie profitiert: Nur jeder Fünfte glaubt, dass eine Rückkehr zur
D-Mark mehr schaden würde als nützen. Das hat eine Emnid-Umfrage im Auftrag des
Rechtsschutzversicherers Arag ergeben.
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in Umfrage: Jeder dritte Deutsche fürchtet Altersarmut wegen Euro-KriseDie
Altersvorsorge leidet unter der Krise – so lautet ein Fazit des aktuellen
„Arag-Trends 2011/2012“, in dem ein repräsentativer Bevölkerungsdurchschnitt zu
Erwartungen und Plänen für das kommende Jahr befragt wurde. Zwar fürchtet sich
jeder dritte Befragte (32,3 Prozent) aufgrund der Euro-Krise, von Altersarmut
betroffen zu sein, doch die Bereitschaft, dies durch private Vorsorge zu
ändern, ist weitaus geringer ausgeprägt.
Während in
der Umfage 2007/2008 immerhin noch jeder dritte Deutsche (32,7 Prozent) plante,
in die private Altersvorsorge zu investieren, nahm dieser Wert in der Folge
stetig ab. So gab in der Umfrage 2010/2011 nur noch jeder zehnte Befragte an
(9,6 Prozent), dies tun zu wollen. In der aktuellen Befragung antworten zwar
15,5 Prozent der Deutschen, dass sie privat vorsorgen, indem sie in eine
private Rentenversicherung einzahlen – nach Einschätzung der Arag sei dieser
Wert allerdings immer noch „außerordentlich niedrig“.
Jeder fünfte
Deutsche (21 Prozent) begründet die eigene Untätigkeit damit, sich eine private
Vorsorge „nicht leisten zu können“. Unter den Befragten aus Ost-Deutschland
sind es sogar rund 30 Prozent.
Vergleichsweise
wenig Furcht verspüren die Befragten, wenn es um die Frage eines möglichen
Euro-Zusammenbruchs geht. So ist nur jeder fünfte Deutsche der Ansicht, dass
eine Rückkehr zur D-Mark mehr schaden als nützen würde. Mit steigendem
Bildungsniveau erhöht sich allerdings der Anteil der Euro-Befürworter. So
halten 40 Prozent der Befragten mit Abitur oder Uni-Abschluss die Nachteile
einer D-Mark-Wiedereinführung für größer als die Vorteile. (lk) Quelle:cash-online.de